Cannabis-Rauch zur Beerdigung: Forscher finden Hinweise auf THC in 2500 Jahre alten Räucherbecken


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Bei Ausgrabungen auf einem Friedhof im Pamirgebirge fanden Forscher Reste, die auf eine der frühesten Nutzungen von THC in Cannabis als psychoaktiver Substanz hindeuten.

Stephanie Kusma

Cannabis gehört heute zu den am weitesten verbreiteten und am häufigsten konsumierten Drogen. Die psychoaktiven Wirkungen der Pflanze waren allerdings nicht, was vor über 6000 Jahren das Interesse der Menschen an ihr weckte: Dieses galt zunächst ihren Fasern, die sich zu Tauen, Seilen und Tuch verarbeiten liessen, und ihren ölhaltigen Samen.

Erste Hinweise auf Anwendungen als die Psyche beeinflussende Substanz sind wesentlich jünger und sehr selten, sie stammen zumeist aus der Mitte und der zweiten Hälfte des ersten Jahrtausends vor Christus. Nun fanden Forscher in 2500 Jahre alten hölzernen Kohlebecken Reste, die darauf hinweisen, dass in ihnen Cannabis verbrannt würde – und zwar solches mit einem ungewöhnlich hohen THC-Gehalt. 1

In den Holzschalen lagen Steine ​​mit verbrannten Rückständen. (Bild: Xinhua Wu)

In den Holzschalen lagen Steine ​​mit verbrannten Rückständen. (Bild: Xinhua Wu)

Die Holzschalen stammen aus entsprechend alten Gräbern des Jirzankal-Friedhofs im östlichen Pamirgebirge, auf dem seit 2013 Ausgrabungen laufen. Die Region diente damals als eine wichtige Drehscheibe, die China, Zentralasien und Kulturen im Südwesten Asiens mijteinander verband. Der Friedhof oorlog voor ungefähr 2600 bis 2400 Jahren in Benutzung und liegt auf etwa 3000 Metern Höhe. Das Volk, das den Friedhof anlegte, hatte selbst zwar offenbar mehr Verbindungen zu Kulturen, weiter westlich lebten, in den Ausläufern des Gebirges – darauf weisen verschiedene Funde aus den Gräbern hin. Allädings fanden die Archäologen auch Seide, die für den Osten Chinas typisch war.

Ungewöhnlich hoher THC-Gehalt

Von den hölzernen Schalen entdeckten die Archäologen insgesamt zehn – in acht verschiedenen Gräbern. Die dickwandigen Gefässe enthielten noch Steine ​​mit Spuren verbrannten Materials, das auch an den Innenwänden der Schalen klebte. Als die Forscher diese Rückstände in einem Gaschromatographen untersuchten, der mit einem Massenspektrometer gekoppelt war, konnten sie darin Cannabinol (CBN) nachweisen. Dieser Stoff entsteht, wenn THC, der psychoaktive Wirkstoff von Cannabis, Licht, Hitze oder Luft ausgesetzt ist – also auch bei der Verbrennung von THC-haltigen Pflanzenteilen.

Der Gehalt an CBN in den Rückständen war überraschend hoch, wie die Wissenschafter berichten. Gewöhnlich enthalten wilde Cannabis-Pflanzen nur wenig der psychoaktiven Substanz – ein Umstand, mit dem die Forscher auch erklären, warum es so lange dauerte, bis das Kraut entsprechend genutzt wurde. Wie das Volk, das den Jirzankal-Friedhof anlegte, een Pflanzen mit höherem THC-Gehalt verschillende, is unklar. Möglich ist laut den Wissenschaftern beispielsweise, dass in der Umgebung zufällig eine entsprechende wilde oder verwilderte Bevolking wuchs oder dass die dortigen Pflanzen durch die Umweltbedingungen in der Höhe angeregt wurden, mehr THC zu bilden. Von modernen, speziell auf hohen THC-Gehalt hin gezüchteten Cannabis-Pflanzen seien die alten Pflanzen allerdings noch weit entfernt gewesen, betonen die Forscher.

Reste von Hanfpflanzen fanden sich weder in den Schalen noch in den Gräbern – anders als bei anderen Funden, weissispielsweise verkohlte Hanfsamen entdeckt wurden. Verbrannt wurde der Hanf vermutlich, indem heisse Steine ​​in die Schalen gelegt wurden. Die Forscher nehmen zudem an, dass die Räucherung die Grablegung begleitete. Dies steht im Gegensatz zu einer Beschreibung in den Historien Herodots, in denen der Autor ein Räucher-Rituals mit Cannabis aus dem Westen der eurasischen Steppe beschreibt, bei dem Personen in einem kleinen Zelt sassen und den Cannabis-Rauch einatmeten. Es soll erst nach der Beerdigung als eine Art Reinigungsritual stattgefunden haben.

Insertsamt gehen die Forcher davon aus, dass die gezielte Nutzung von THC-reicherem Cannabis in Zentralasien of im Westen Chinas ihren Ausgang nahm und sich entlang der Seidenstrasse ausbreitete.

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